Lavaredo Ultra Trail – Ein wirklich langer Tag

Eine Woche ist es nun her, dass Marlen und ich am Lavarado Ultra Trail (LUT) teilgenommen haben. Ich möchte euch in diesem Blogbeitrag mit zurück auf den LUT nehmen und versuchen ein Erlebnis aufzuarbeiten, das wir beide so schnell nicht vergessen werden.

Was für ein Panorama! Wir haben uns mega gefreut, in dieser herrlichen Gegend laufen zu dürfen!

Cortina d’Ampezzo am Freitagabend, 22:50 Uhr

Marlen und ich stehen in der Startaufstellung im Zentrum von Cortina. Die Zuschauer, die Athleten, der ganze Ort tobt. In zehn Minuten sollte der 11. The North Face Lavaredo Ultra Trail starten und wir sind dabei. Unglaublich! Trotz der Aussicht auf über 120 km und 5.800 positive Höhenmeter grinsen wir über das ganze Gesicht.

Dabei sein, Spaß haben und jeden Kilometer genießen war unser Motto und unsere Erwartung an den LUT. Dass uns dieser Lauf einiges abverlangen würde, das war uns zu diesem Zeitpunkt schon bewusst. Steve und Jürgen hatten uns schließlich viele Tipps mit auf den Weg gegeben. Doch es sollte dann doch alles ganz anders kommen, als wir es in unserer akribischen Planung ausgemalt hatten.

Der Plan steht! Diesen Zettel haben wir auf dem LUT dabei, um die cut off Zeiten im Blick zu haben.

Start des Lavaredo Ultra Trail, 23:00 Uhr

In der Startaufstellung verabschiedet uns Marie Meixner mit vielen guten Wünschen und drückt uns noch mal kräftig. Unter den Klängen von „Highway to Hell“ (PlanB lässt grüßen) und anderen Hits laufen wir los und alle 1300 Teilnehmer werden frenetisch gefeiert. Atmosphärisch unbeschreiblich! Das können sie super, die italienischen Gastgeber!

Gemeinsam mit 1298 anderen Läufern stehen wir in der Startaufstellung zum 11. The North Face Lavaredo Ultra Trail! Das Abenteuer kann beginnen!

Auf den ersten Kilometern ging es in einer Art Massenwanderung durch den Wald. Foto: Cano Photosports

Die ersten drei Kilometern führen uns durch den Ort, bejubelt und angefeuert klatschen wir Marie, Nolle und Florian ab und verschwinden in der Warteschlange zum ersten Anstieg. Wir rollen entspannt im hinteren Drittel des Feldes unser Tempo. Für das ganze Rennen haben wir unseren Zeitplan gemacht, orientiert an den „cut off“-Zeiten und unserem Ziel unter 24 Stunden anzukommen.

Nach dem langen Anstieg durch den Wald folgt ein schneller, kurzweiliger Downhill. Marlen ruft noch „Konzentration“, doch es war schon zu spät. Mit dem linken Fuß knicke ich schmerzhaft um, davon werde ich den ganzen Tag was haben..

Das Feld hat sich mittlerweile etwas entzerrt, unsere Lupine Stirnlampen leisten uns super Dienste. Gegen 01:50 Uhr landen wir entspannt am ersten Verpflegungspunkt (Ospitale). Wir trinken kurz etwas und weiter geht es durch die Nacht – traumhaft weit und von der Temperatur nicht zu kalt. Es läuft gut in der Dunkelheit – nach einem weiteren langen Auf-und Abstieg kommen wir zehn Minuten vor unserem Zeitplan am zweiten Verpflegungspunkte- und Kontrollpunkt (Federavecchia) an. Zeitlich liegen wir prima, es ist Samstagmorgen mittlerweile halb fünf und der Tag wird hell.

Sonnenaufgang am Samstag, 05:47 Uhr

Mit dem Sonnenaufgang genießen wir die ersten Blicke auf das sagenhafte Panorama der Dolomiten. Im Unterschied zum aufgehenden Tag merke ich, dass mein Kreislauf nicht hochgeht und essensmäßig irgendwie gar nichts geht– das wird sich im Laufe des Tages als Herausforderung erweisen. Marlen sagt, dass sie sich wie nach einer durchzechten Disconacht fühlt, wirft Traubenzucker und ein kitkat Chunky Peanut Butter ein. Daran ist bei mir nicht zu denken.

Sonnenaufgang in den Dolomiten.

Am Lago Misurina kann man es aushalten. Auch wenn Kreislauf und Magen nicht so recht wollen, der Kopf will weiter.

Der Nebel, der zwischen den Gipfeln steht, wirkt auf uns wie ein riesiger See. Der folgende echte Misurina See fasziniert uns: Türkises Wasser, ein Rundumgipfelblick, sattes Grün überall – die gemachten Fotos eignen sich als Postkarte.

Jetzt ist er da, der steile Anstieg zum nächsten Verpflegungspunkt, dem Rifugio Auronzo unterhalb der Drei Zinnen. Hier wird mir schlagartig bewusst, dass der heutige Tag ein nicht so einfacher werden wird. Die Luft, die Kraft und der Kreislauf werden mir zu schaffen machen – langsam, Meter für Meter. Hinzu kommt, dass es ab halb Sieben schon vergleichsweise sehr heiss ist.

Marlen läuft neben mir und mir fällt ein Spruch ein, den ich auf Facebook gelesen habe und gebe ihm zum besten: „Wenn nichts mehr geht, einfach locker weiterlaufen!“. Ich kann mir ein Lachen nicht unterdrücken, Marlen lacht zurück. So geht es leichter. Läuft doch!

Der Anstieg zum Wahrzeichen der Dolomiten zieht sich und liegt in der prallen Sonne. Bereits jetzt kostet mich der Aufstieg schlichtweg Willenskraft. Wenigstens die Vorstellung, dass wir bei Kilometer 48 den nächsten Kontrollpunkt (Rifugio Auronzo) erreichen werden. Bis dahin muss mich meine mentale Energie tragen.

Pause bei der V3 am Samstag, 08:04 Uhr

Wir kommen endlich bei der Verpflegungsstation an, und das sogar im Zeitplan! „Pause, Pause!“ schreit es in mir und da ist noch eine andere Stimme: „Warum quälen? Steig aus! Hör auf! Hier ist es schön!“. Marlen schaut mich besorgt an. Ich bitte sie, mir ein kaltes Getränk im Refugio zu holen. Die „Köstlichkeiten“ der Verpflegungsstation lassen wir nach den Ratschlägen von Steve und Jürgen bewusst aus. Warme Cola und unappetitliches Essen bringen uns jetzt auch nicht weiter.

Am Refugio Auronzo, dem 3. Verpflegungspunkt wartete dieser unfassbar schöne Ausblick auf uns.

Wir sitzen vor dem Refugio in der Sonne, genießen den Blick und sichten das Höhenprofil unseres kommenden „Arbeitstages“. Mittlerweile bin ich beim Radler angekommen, und das tut richtig gut! An diesem Punkt schauen Marlen und ich uns lange an, auch sie hat Probleme mit dem Magen. Wir sind uns einig, dass aufgeben keine Option ist, so lange noch was geht!

Und die Reise geht weiter, 8:31 Uhr

Darum geht es nach einer halben Stunde weiter: Der Weg rüber zur Drei Zinnen Hütte geht erstaunlich gut und belohnt es uns im Parco Naturale Tre Cime mit Gelegenheiten für tolle Fotos. Der anschließende Downhill zum Landro See kostete zwar viel Kraft, aber machte unheimlich Spaß – runter zu hat der Kreislauf nix zu meckern und der leere Magen stört nicht. Wahrscheinlich liegt es aber auch am Rest meines Radler in der Soft Flask. Egal!

Die Drei Zinnen im Rücken, gleich geht es den langen und sonnigen Downhill entlang.

Schatten, hurra! Und hinter uns die Drei Zinnen!! Foto: Cano Photosports

Vom Landro See zur nächsten Verpflegungsstation bei Kilometer 67 wird es echt hart. Weit über 35 Grad, pralle Sonne, trocken – an richtig laufen ist nicht zu denken, an Kommunikation gleich gar nicht. Dank unserer Stöcke kommen wir auf der Ebene dennoch relativ gut voran.

Cimabanche, Drop Bags, 11:36 Uhr

Bei der Drop Bag Station und dem nächsten Verpflegungspunkt in Cimabanche angekommen, liegen wir etwa eine halbe Stunde über Plan. Trotzdem Pause machen, Getränke kaufen. Es gibt wieder ein Radler, diesmal bestellt Marlen die alkoholfreie Variante und ergänzt mit Apfelschorle. Wir befüllen unsere Soft Flasks, und ich muss noch ein bisschen sitzen bleiben, bevor wir unsere Drop Bags mit den frischen Sachen holen und unser Laufrucksäcke mit neuer, eigener Verpflegung beladen. Komplett umgezogen geht es angenehm in frischen Sachen und einem neuen Paar Schuhen weiter.

Gerade wird mir wieder bewusst, was ich an Marlen als Laufpartnerin so schätze: Die jammert nicht, auch wenn es objektiv echt krass ist. Die läuft! Unsere Motivation steht also, das Ziel ist nach wie vor im Hellen anzukommen. Allerdings zieht uns der lange Anstieg zum Hochplateau komplett den Zahn. Steve hat uns vorgewarnt, dass es dort sehr heiss werden kann. Steve, wir sind gar gekocht!

Downhill zum nächsten Refugio, 14:11 Uhr

Daher holen wir wieder unsere Allzweck-Brechstange namens Willenskraft raus, das geht irgendwie immer. Nach einer gefühlten Ewigkeit erreichen wir die fünfte Verpflegungsstation (Malga Ra Stua). Die Zeitmessung mag uns irgendwie nicht und der Split fehlt, aber egal. Wir halten konsequent an unserer „Refugiotaktik“ fest und kehren auch hier für kalte Getränke ein. Ich genehmige mir erneut eine Apfelschorle, Marlen hält sich an alkoholfreies Radler.

Die Panoramen – ein Traum!

Kleine Anekdote am Rande: Auf dem Hochplateau vor dem Downhill zum Verpflegungspunkt haben wir die Jungs vom Alpine Rescue Team getroffen. Die saßen ganz gechillt in ihren Campingstühlen bei kaltem Hacker Pschorr Kellerbier. Marlen macht das, was sie gut kann: Charmant frech fragen! Und schwupps haben wir beide „mitten in der Wüste“ einen Becher kaltes Bier in der Hand. Das tat gut!

Und jetzt nach der V5 haben wir es vor uns: Das lange Stück von über 20 Kilometern bis zur nächsten Verpflegung mit dem Anstieg zum Col de Bos. Heiss, heisser, am heissesten! Und der Weg nach oben nimmt kein Ende. Ich merke wieder meinen heute nicht vorhandenen Kreislauf. Mittlerweile ist es nur noch „Kampf, Kampf, Weiter, Weiter!“.

Kraft sammeln, Pause machen, nächste Stufe Willenskraft einschalten und weiter gehts..

Viel und von Allem!

Wir befinden uns schon eine kleine Weile auf den letzten 40 Kilometern und untermalt von ersten Donnern, Blitzen und Wetterleuchten geht es ein langes Stück durch ein verblocktes Tal. Frei der heutigen Devise „Viel und von Allem!“ kommt jetzt auch noch Wasser dazu. Von unten der Fluss, den wir durchqueren. Von oben regnet es sich regelrecht ein.

Die Strecke kommt wir wie eine dauernd währende Achterbahnfahrt vor: Runter, wieder hoch und ja, übel ist mir auch! Der Streckenchef hat aber noch einige Höhenmeter für uns vorgesehen und es hilft alles nichts – wir müssen dort laufen, wo markiert ist! Also geht es nun wieder runter zur Verpflegungsstation Nummer 6, die wir schon eine Weile im Downhill sehen konnten.

Was da so schön einer Aurora gleicht hat in den nachfolgenden Stunden einiges an Regen herunter gelassen. Aber ist das nicht wunderschön?!

Refugio Col Gallina, Samstagabend, 20:04 Uhr 

Mist, schon so spät! Wir sind nun zwei Stunden hinter unserem Plan an diesem Checkpoint angekommen, immerhin sind es aber noch 1,5 Stunden bis zum cut off. Marlen tut mir leid, wegen mir muss sie langsam machen.

Wir sortieren uns, sichten unseren Plan, berechnen Zeiten neu und kramen die Stirnlampen raus. An dieser Verpflegungsstation ist Marlen gar nicht mehr vom Topf mit dem heißen Tee wegzubekommen. Ich stärke mich mit Cola und schaffe es leider nur die salzige Brühe zu schlürfen, die auf meinem Teller Nudeln dabei war bevor es wieder los ging.

Zwischenfazit: Im Downhill läuft es – die Anstiege funktionieren nur mit Gewalt. Mirko, mein Schwager, sagt immer: „Alles pure Willenskraft“ – davon mache ich heute reichlich Gebrauch – Marlen manchmal auch.

Es wird langsam dunkel, jetzt heißt es Tempo machen. Wir starten in Richtung Rifugio Averaund. Ein cut off kommt noch, um 0:00 Uhr am Passo Giau. Bis dahin kennen wir das Spiel aus Anstiegen und Gegenanstiegen, getreu der obigen Devise „bitte viel und von allem“ kommen wieder reichlich Höhenmeter auf die Uhr.

Passo Giau, Samstagnacht, 22:45 Uhr

Es regnet und die „Wege“ sind glatt, schmal und gefährlich. Ach ja, leicht müde sind wir zudem auch noch. Aber durch die Dunkelheit der Nacht hat das Ganze einen charmanten Flair. Die ab und zu aufzuckenden Blitze erleuchten abrupt die Gegend und wir können innerhalb dieser Sekunde die aufgetürmten Felsen vor uns und den steilen Berghang neben uns wahrnehmen. Das ist total surreal!

Zeitlich gesehen haben wir ausreichend Vorsprung auf das Rennende und ab dem Passt Giau und noch 16 km zum „Genießen“ bis ins Ziel nach Cortina. Also eine objektiv überschaubare Strecke, nicht mal mehr ein Halbmarathon.

Wir trinken am Versorgungspunkt Tee und weiter geht es: Anstieg, Anstieg, Anstieg – wieviele noch? Keine Ahnung – gefühlt sind es mehr als angegeben. Die Landschaft im Dunkeln ist interessant und besteht größtenteils aus Felsen – Schottland bei Nacht – noch dazu im Regen, zu warm ist uns jetzt nicht mehr.

Die letzte Verpflegungsstation, Sonntag, 01:04 Uhr 

Und dann sind wir nach einem Downhill an der V8 Creda da Lago angekommen. Wir müssen die Akkus unserer Stirnlampen wechseln und gönnen uns hier nochmal unter einem Zeltdach eine kleine Pause vom Laufen und vom Regen. Das Schild zeigt nur noch 9 Kilometer bis ins Ziel. Und nur noch bergab.

Der Downhill tut richtig gut, trotzdem ist viel Konzentration nötig da Geröll und Schlamm den Abstieg zur Rutschpartie machen. Uns fällt zu diesem Teil der Strecke der Jägersteig nach Grainau ein, den wir beim Zugspitz Ultratrail bei Regen auch nur runter tackern können, wie auf rohen Eiern.

Dann sehen wir Cortina mit seinen Lichtern und nach einer Ehrenrunde im Wald sind wir in der Stadt angekommen und können die letzten 3 km runterzählen. Wir sind tatsächlich schon mehr als 27 Stunden unterwegs. Das Laufen funktioniert bereits seit 2 Kilometern wieder.

Cortina d’Ampezzo am Sonntagmorgen, 2:50 Uhr 

Und endlich sehen wir sie: Die Zielgerade und Marie, die mitten in der Nacht in strömendem Regen (sie hat auch den Cortina Trail in den Beinen) auf uns wartet und die letzten 400 Meter mit uns mitläuft. Wir sind gerührt und überglücklich im Ziel angekommen zu sein, nach diesem wirklich langen Tag!

Angekommen, nach mehr als 27 Stunden. Marie hat auf uns gewartet und dieses tolle Bild von uns im Ziel gemacht!

Die Faust geballt – wir haben es geschafft! Foto: cano photosports

Fertig sehen wir aus, aber glücklich!! Endlich im Ziel! Foto: Cano Photosports

Eine Woche nach dem Lavaredo Ultra Trail 

Der LUT ist nun eine Woche her. Wir haben eine volle Arbeitswoche hinter uns, Montags ging es gleich weiter. Ich kann sagen, dass mir das Laufen, die Emotionen und die wunderschönen Landschaften fehlen.

Ich möchte an dieser Stelle unseren Familien und Freunden danken, die uns unterstützt und mitgefiebert haben. Es ist uns eine riesige Unterstützung gewesen zu wissen, dass viele Menschen an uns denken, die Daumen drücken und faktisch mit dabei sind.

Danke auch Steve Auch und Jürgen Nübling, die uns mit ihren vielen Tipps und Informationen auf (fast) alles vorbereitet haben. Und ich danke natürlich Marlen, die immer für mich da war – best teammate ever!

Körperlich merken wir von der Anstrengung des LUT nichts mehr, mental wird das Hochgefühl des Schaffens anhalten, und das ein Leben lang. Mein Fazit zum LUT fällt daher so aus: Ein hartes, krasses Ding! Traumhafte Landschaften, unglaubliche Panoramen, Bilder wie aus dem 3D Kino. Und dazu die Erkenntnis, dass der Wille nicht nur Berge versetzen, sondern diese auch hochsteigen kann!

Alles vorbei! Am Sonntag kurz vor der Abfahrt haben wir unsere Drop Bags abgeholt.

3 Comments

  • Steve

    4. Juli 2017 at 20:47

    Geiles Ding, genialer Bericht!
    Auch an dieser Stelle noch einmal meine herzlichsten Glückwünsche zum Finish!
    Bei diesem Wetter eine weitaus größere Leistung als man denkt.
    Das Gefühl des Aufgebens an der Auronzohütte hatte ich 2016 auch. Echt krass wie schnell das geht und wie weit man dann am Ende doch noch kommt. 😉
    Ihr habt euch echt tapfer geschlagen und könnt verdammt stolz auf euch sein.

    Erholt euch gut und genießt die nächsten Tage und Wochen auf den Trails

    Viele Grüße aus Bad Reichenhall

    Steve

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  • Jürgen Nübling

    5. Juli 2017 at 8:38

    Hallo Ihr Beiden,

    nochmals ganz herzlichen Glückwunsch zum so hart erkämpften Finish. Und vielen Dank für die tolle mitreißende Schilderung Eurer Eindrücke und Erlebnisse. Davon werdet Ihr sehr lange zehren. Trotz aller Strapazen habt Ihr die ganze emotionale Bandbreite erlebt die so ein Ultra Trail zu bieten hat. Ich weiß wie es sich anfühlt bei Regen und Gewitter dort zu laufen. Unter diesen Bedingungen könnt Ihr doppelt stolz auf das Erreichte sein. Die Erfahrungen werden Euch bei Euren nächsten Herausforderungen zu Gute kommen. Neben den traumhaften Landschaften ist doch eigentlich genau das der Reiz bei solchen Rennen. Ein Ultra ist halt nicht 100% planbar. Es ist immer ein Stück weit eine Reise ins Ungewisse. Ich hoffe Ihr seit mittlerweile wieder gut erholt und voller Elan für Eure nächsten Abenteuer. Ihr habt meinen größten Respekt! Hut ab

    Liebe Grüße aus dem Schwarzwald
    Jürgen

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  • Mario

    5. Juli 2017 at 17:51

    Hi Ihr beiden, vielen Dank für Eure Worte – wenn ich ehrlich bin, Ihr beide habt uns so super „gebrieft“ das wir trotz unserer (meiner) „kleinen Unzulänglichkeiten“ auf alles vorbereitet waren. Für uns war dieses „Wissen“ u. auch die Kenntnis, das so viele mit uns „mitfiebern“ mental sehr hilfreich u. immer ein Antrieb. Und ja, ein Ultra ist ein Ultra, den kann man nicht planen. Und das macht es aus: Eine „Klassenfahrt“ ins Ungewisse mit hochalpinem Touch u. dem Charme dieser tollen Landschaften. Nochmals ein großes großes Danke an Euch, es war uns ein Vergnügen – Euch beiden wünschen wir alles Gute (Verbier/ GGUT) – da gehen wir mit Euch mit. Genießt es, wir sind neidisch!
    Ganz herzliche Grüße, Marlen u. Mario. ☝️
    Ach ja, erholt sind wir u. scharren schon wieder mit den Hufen …

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